Kommunales Zins- und Anlagemanagement in Zeiten digitaler Plattformen

Thema

Studie „Kommunales Zins- und Anlagemanagement in Zeiten digitaler Plattformen“, mit Starke/Lenk/Hesse, in Kooperation mit dem DStGB, ING, Komuno und GiroSolution (Sparkassenfinanzgruppe)

Die fiskalische Situation zahlreicher Kommunen in Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren vor dem Hintergrund gestiegener Steuereinnahmen und einer sinkenden Zinsbelastung weiter entspannt. Die Coronakrise jedoch könnte die Haushaltssituation der deutschen Städte und Gemeinden wieder verschärfen. Im Zins- und Schuldenmanagement sehen Kommunen vor allem Herausforderungen im sozialen Bereich und durch fehlende Steuereinnahmen. Ein aktives Zins- und Schuldenmanagement ist zur strategischen Steuerung in den Kommunen weit verbreitet. Weniger als die Hälfte der Kommunen agieren portfolio-, etwas mehr als die Hälfte einzelkreditorientiert. Eine Gegenüberstellung mit den Schuldenklassen zeigt, dass nicht nur hoch verschuldete Kommunen ein aktives Schulden- und Zinsmanagement betreiben. Zu diesen Ergebnissen kommt die empirische Studie „Kommunales Zins- und Anlagenmanagement in Zeiten digitaler Plattformen“, die das KOWID Kompetenzzentrum Öffentliche Wirtschaft, Infrastruktur und Daseinsvorsorge an der Universität Leipzig in Kooperation mit der ING, komuno und S-Kompass von Giro Solution (Sparkassen-Finanzgruppe) durchgeführt hat. Unterstützt wurde die Studie vom Deutschen Städte- und Gemeindebund.