Delphi-Studie: Die Energieversorgung im Spannungsfeld von ökologischer Transformation, Bezahlbarkeit und Versorgungssicherheit

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Delphi-Studie: Die Energieversorgung im Spannungsfeld von ökologischer Transformation, Bezahlbarkeit und Versorgungssicherheit

Die Technologien für die Energiewende sind ausgereift und verfügbar. Für den schnellen und effizienten Umbau von einer überwiegend fossilen zu einer regenerativen Energieversorgung fehlen aktuell noch verlässliche, investitionsfreundliche, koordinierte und effiziente Rahmenbedingungen. Das ist das Ergebnis der Delphi-Studie „Die Energieversorgung im Spannungsfeld von ökologischer Transformation, Bezahlbarkeit und Versorgungssicherheit“ des KOWID an der Universität Leipzig, an der 43 Experten und Entscheider aus Wissenschaft, Politik, Verbänden, Gewerkschaften, Netzbetrieb, Energiewirtschaft, Industrie, Handwerk, Finanzwesen sowie Beratung und Recht teilgenommen haben.

Die Energiewende ist demnach auf allen politischen Ebenen stärker als Umsetzungs-, Infrastruktur- und Investitionsaufgabe zu verstehen. Die Empfehlungen zielen weniger auf zusätzliche Ziele als auf verlässliche, koordinierte und vollzugsstarke Rahmenbedingungen. Das Problem ist nicht die Technologie, sondern das politische Betriebssystem: Die Experten stellen nicht das Ziel der Energiewende infrage, sondern ihre Umsetzung. Weniger Detailregelungen, mehr Markt und schnellere Genehmigungsverfahren sind die politischen Baustellen.

Die Studie wurde vom KOWID an der Universität Leipzig erstellt und in Kooperation mit VKU – Verband kommunaler Unternehmen e.V., Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, KfW, BDO Germany, Sächsische Aufbaubank – Förderbank –, MVV Energie AG, Menold Bezler, EXAVY GmbH / EXAVY Ltd, LEAG und IDI – Initiative deutsche Infrastruktur e.V. herausgegeben.

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